„Lernen, erleben, wachsen“ – Ein Interview mit Elvira D'Alva

2025.10.20.
2026.01.14.
D’Alva Elvira ist Studentin im letzten Jahr an der Universität Pannonia in Veszprém und stammt ursprünglich von den Inseln São Tomé und Príncipe (Zentralafrika). Sie studiert Internationale Wirtschaftswissenschaften und sammelt wertvolle praktische Erfahrungen durch ihre Arbeit in der Einkaufsabteilung von VIDEOTON Automotive Electronics. Wir haben mit ihr über ihren Werdegang, ihr Studium und ihr Leben und Arbeiten in Ungarn gesprochen.

Wann bist du nach Ungarn gekommen und warum?

Ich bin 2022 nach Ungarn gezogen, nachdem ich ein Stipendium für ein Auslandsstudium erhalten hatte. Ich wollte etwas Neues und anderes als in meinem Heimatland erleben – eine andere Kultur entdecken und mich sowohl akademisch als auch persönlich weiterentwickeln. Ich suchte nach einem friedlichen und ruhigen Ort, an dem ich mich auf mein Studium konzentrieren konnte, und Ungarn, insbesondere Veszprém, schien dafür perfekt geeignet zu sein. Es bot mir eine hervorragende Gelegenheit, meinen Abschluss in Internationaler Wirtschaftswissenschaft zu machen.

Wo haben Sie zum ersten Mal von VIDEOTON gehört?

Ich habe zum ersten Mal von VIDEOTON durch eine Informations-E-Mail an Studenten und Stipendiaten gehört, in der verfügbare Praktikumsplätze erwähnt wurden.

Was hat Sie dazu bewogen, bei VIDEOTON zu arbeiten?

Ich habe mich für VIDEOTON entschieden, weil ich praktische Erfahrungen sammeln wollte, um mein Studium zu ergänzen. Das Unternehmen bietet ein professionelles und dennoch freundliches Umfeld, in dem ich meine Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten stärken, an vielfältigen Projekten arbeiten und lernen kann, wie ein großes ungarisches Unternehmen funktioniert.

Was machen Sie hier? Können Sie uns etwas über Ihr interessantestes Projekt erzählen?

Meine Arbeit umfasst die Kommunikation mit Lieferanten, die Organisation von Daten und die Koordination mit verschiedenen internen Teams. Es ist schwer, nur ein Lieblingsprojekt auszuwählen, da jedes seine eigenen Herausforderungen und Lernmöglichkeiten hat. Besonders gerne mache ich Aufgaben, bei denen ich die tatsächlichen Auswirkungen meiner Arbeit sehen kann – zum Beispiel zu verstehen, wie Kaufentscheidungen die Produktion oder Logistik beeinflussen. Was es besonders lohnenswert macht, ist, dass ich meine Ideen aktiv einbringen kann und das Team immer offen für Vorschläge ist. Das gibt mir wirklich das Gefühl, dass mein Beitrag geschätzt wird.

Anderes Land, andere Gewohnheiten. Welche Unterschiede sind Ihnen zwischen Ungarn und Ihrem Heimatland aufgefallen, insbesondere am Arbeitsplatz?

Ein wesentlicher Unterschied ist die starke Betonung von Präzision, Struktur und Organisation in Ungarn. Die Menschen hier legen großen Wert auf sorgfältige Planung und die Einhaltung von Prozessen, was sich ein wenig von meinem Heimatland unterscheidet, wo wir eher flexibel sind. Gleichzeitig werden Teamarbeit und Kommunikation hier sehr geschätzt. Ich schätze es sehr, wie meine ungarischen Kollegen eine freundliche und kooperative Atmosphäre schaffen – das macht die Zusammenarbeit angenehm und produktiv.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Für die Zukunft hoffe ich, mein Studium fortzusetzen und möglicherweise einen Master-Abschluss in Management und Führung zu erwerben. Ich lebe sehr gerne in Ungarn, daher ist es durchaus eine Option, für meinen Master hier zu bleiben. Die Fähigkeiten und Erfahrungen, die ich durch dieses Praktikum sammle, helfen mir dabei, besser zu verstehen, in welche Richtung ich mich in Zukunft entwickeln möchte. Ich interessiere mich für Wirtschaft und verwandte Bereiche, habe mich aber noch nicht für einen bestimmten Bereich entschieden. Im Moment erkunde ich verschiedene Wege und lerne so viel wie möglich.